Identitätskarte

IdentitätskarteMaschinenlesbare Zone

Die Identitätskarte (IDK) in Kreditkartenform wurde ab 1. Juli 1994 zunächst in einer Pilotphase und dann am 1. Januar 1995 definitiv eingeführt. 2003 wurde sie leicht überarbeitet. Das sogenannte Kinegramm ist seither im Kartenkörper integriert und damit besser geschützt. Anstelle der Augenfarbe ist das Geschlecht vermerkt und anstelle von «Schweizer Bürgerin» oder «Schweizer Bürger» steht lediglich die Nationalität «Schweiz».

Die IDK enthält eine maschinenlesbare Zone (MRZ). Diese ist unten auf der Rückseite positioniert. Das Bild ist mit einem Laser eingebrannt. Die IDK ist allein oder zusammen mit dem neuen Pass 10 im preisgünstigen Kombi-Angebot erhältlich.

Antragsverfahren Identitätskarte (IDK)

Die IDK im Kombi mit dem neuen Pass 10 kann in allen Kantonen telefonisch und über Internet bestellt werden.

Die IDK ohne Pass können Sie - je nach Kanton - entweder wie bis anhin bei Ihrer Wohnsitzgemeinde oder bei der kantonalen Passstelle beantragen. IDK-Anträge über die kantonale Passstelle können telefonisch oder über das Internet erfolgen.

Wie Ihr Wohnsitzkanton die Ausstellung der Identitätskarte handhabt, erfahren Sie hier:

Die IDK im Internet bestellen können Sie hier:

Als Auslandschweizerin oder Auslandschweizer informieren Sie sich bitte direkt bei der für Sie zuständigen Vertretung.
Schweizerische Botschaften und Konsulate Schweizerische Botschaften und Konsulate
 

Wenn Sie die IDK bei der Gemeinde beantragen, müssen Sie mit einem ausweiskonformen Foto (siehe unter «Fotomustertafel») bei der Einwohnerkontrolle Ihrer Wohnsitzgemeinde persönlich vorsprechen. Sie müssen dabei Ihre Identität nachweisen. Eine allfällige alte IDK muss durch die Gemeinde entwertet werden. Ihre neue IDK wird Ihnen mit eingeschriebener Post zugestellt. Wenn Sie die alte Karte bis zum Eintreffen der neuen noch benötigen, muss die neue der Einwohnerkontrolle zugestellt werden. Dort können Sie sie gegen Abgabe der alten abholen.

Von der persönlichen Erscheinungspflicht kann nur in Fällen von schweren körperlichen oder geistigen Gebrechen abgewichen werden. Für Kinder, Minderjährige und Bevormundete gelten besondere Bestimmungen.

Falls Ihnen die IDK durch Diebstahl oder Verlust abhanden gekommen ist, müssen Sie zusätzlich eine polizeiliche Verlustanzeige mitbringen (siehe unter «Ausweisverlust»).

Beantragung einer IDK für Minderjährige und Kinder

Wenn beide miteinander verheirateten Eltern das Sorgerecht besitzen, reicht in der Regel die persönliche Vorsprache und Unterschrift eines Elternteils. Bei unverheirateten oder getrennt lebenden Eltern muss die elterliche Sorge nachgewiesen werden.

Identitätskarte weiterhin ohne Chip

Die Identitätskarte (IDK) wird bis auf Weiteres in der heutigen Form ohne Chip und ohne elektronisch gespeicherte Daten ausgestellt. Am 16.12.2011 hat der Bundesrat entschieden, dass Schweizer Pass und Identitätskarte bis Ende 2016 erneuert werden sollen. Bei der Identitätskarte sollen Bürgerinnen und Bürger dann neben einem Modell ohne Chip zwischen drei weiteren Modellen mit Chip wählen können: eines mit elektronisch gespeicherten Daten (wie der Pass), eines mit elektronischer Identität für E-Government- und E-Business-Anwendungen sowie eines mit elektronisch gespeicherten Daten und elektronischer Identität (vgl. Medienmitteilung vom 16.12.2011).