Identitätskarte

Identitätskarte

Die Identitätskarte (IDK) in Kreditkartenform wurde ab 1. Juli 1994 zunächst in einer Pilotphase und dann am 1. Januar 1995 definitiv eingeführt. 2003 wurde sie leicht überarbeitet. Das sogenannte Kinegramm ist seither im Kartenkörper integriert und damit besser geschützt. Anstelle der Augenfarbe ist das Geschlecht vermerkt und anstelle von "Schweizer Bürgerin" oder "Schweizer Bürger" steht lediglich die Nationalität "Schweiz".

Die IDK enthält eine maschinenlesbare Zone (MRZ). Diese ist unten auf der Rückseite positioniert. Das Bild ist mit einem Laser eingebrannt. Die IDK ist allein oder zusammen mit dem neuen Pass 10 im preisgünstigen Kombi-Angebot erhältlich.

Identitätskarte weiterhin ohne Chip

Die Identitätskarte (IDK) wird bis auf weiteres in der heutigen Form ohne Chip und ohne elektronisch gespeicherte Daten ausgestellt. Am 16. Dezember 2011 hat der Bundesrat entschieden, dass Schweizer Pass und Identitätskarte erneuert werden sollen. Wie dies bei der IDK konkret umgesetzt wird, ist noch offen, da die Konzeptarbeiten für eine staatlich anerkannte elektronische Identität noch nicht abgeschlossen sind (vgl. auch Informelle Konsultation zum "Konzept für schweizerische staatlich anerkannte eID-Systeme").
Der Bundesrat wird aber eine Wahlfreiheit zwischen einer Identitätskarte mit elektronisch gespeicherten biometrischen Daten und einer ohne solche Daten gewährleisten, soweit dies mit den internationalen Anforderungen zu vereinbaren ist.